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14.11.2025

Fehlversand durch Autovervollständigung

Fehlversand durch Autovervollständigung – kleine Ursache, große Wirkung

Eine Mitarbeiterin wollte eine Wunddokumentation an den Hausarzt senden. Durch die Autovervollständigung der E-Mail-Adresse landete der Bericht mit Namen, Geburtsdatum und Foto bei über 40 Empfängern.
Ein klassischer Fall menschlicher Unachtsamkeit – aber mit gravierenden Folgen. Besonders in medizinischen Einrichtungen können Fehlversände schwerwiegende Datenschutzverletzungen auslösen. Umso wichtiger ist es, die Funktionen der E-Mail-Programme kritisch zu prüfen. Die automatische Adressvervollständigung sollte bei sensiblen Inhalten deaktiviert werden.

Zudem müssen Mitarbeitende verpflichtet werden, Empfängeradressen manuell zu überprüfen, bevor Daten versendet werden. Nach einem Fehlversand reicht eine Löschaufforderung oft nicht – Empfänger sollten den Löschvorgang bestätigen.

Empfehlung: Deaktivieren Sie die Autovervollständigung in E-Mail-Programmen für sensible Bereiche und führen Sie klare Versandrichtlinien ein.

Quellenangabe: Katholische Datenschutzaufsicht Nord

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