Datenschutzbehörden (DSK) fordern Opt-In bei Tracking ab dem 25.05.2018

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Die deutschen Aufsichtsbehörden für den Datenschutz haben sich reichlich kurz vor der Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung positioniert und sehen die Notwendigkeit zur Einwilligung (Opt-In) sobald ein Seitenbetreiber eine Trackingtechnologie wie zum Beispiel Google-Analytics einsetzt. Bisher genügte nach dem Telemediengesetz die Information in den Datenschutzbestimmungen und eine Opt-Out Funktion. Hier können Sie das Positionspapier herunterladen.

Da es sich hier im ersten Schritt um ein Positionspapier handelt und nicht um einen Entschluss, müssen wir die weitere Entwicklung abwarten, welche Folgen für Seitenbetreiber aktuell und kurzfristig entstehen, wenn das Tracking von Seitenbesuchern genau so fortgeführt wird wie bisher.

Letztendlich sehen wir die Entscheidung, wie auch viele andere Kollegen vor Gericht. Bis zu einer grundsätzlichen  Entscheidung besteht aber ein nicht einzuschätzendes Risiko ob Aufsichtsbehörden nicht  trotzdem sanktionieren.

„Prof. Caspar (Hamburger Datenschutzbeauftragter) hat bereits verlauten lassen, dass bei strittigen rechtlichen Fragen zur DS-GVO bis zur Klärung keine Bußgelder verhängt werden sollen.“