5000 Euro für fehlende Auftragsverarbeitung

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Mit der Anwendung der DSGVO seit 2018 gibt es immer mehr Bußgelder, die von den Aufsichtsbehörden aufgrund von Verstößen gegen den Datenschutz ausgesprochen werden. Die Schonfrist scheint vorbei zu sein, denn Aufsichtsbehörden erklären das Jahr 2019 bereits für das Jahr der Kontrollen.

Im vorliegenden Fall hat ein Hamburger Unternehmen gegen den Datenschutz vorstoßen und ist nach unterschiedlichen Medienberichten der Aufforderung nicht nachgekommen einen Datenverarbeitungsvertrag mit einem Dienstleister abzuschließen, obwohl eine solche notwendig gewesen wäre. Auf seiner Internetseite bezieht das Unternehmen nun Stellung gegen das Bußgeld. Es ist augenscheinlich anzunehmen, dass der Medienrummel auch zu einem Imageverlust und damit zu dieser Reaktion geführt hat.

Wir können allen (auch kleinen) Unternehmen nur eindringlich empfehlen, die Anforderung die sich aus der europäischen Datenschutzgrundverordnung ergeben ordentlich umzusetzen. Sonst ist ein zu erwartendes Bußgeld tatsächlich das kleinste Problem dass das Unternehmen befürchten muss.

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